Vita:
- Studium der Germanistik und Philosophie
- Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache
- Ausbildung zur Heilpraktikerin
- Spezialisierung auf Klassische Homöopathie
- Praxiseröffnung 1994
- Zertifizierung durch die SHZ

Mein Weg als Homöopathin:
Zur Homöopathie bin ich gelangt, nachdem durch die Einnahme von drei Kügelchen einer homöopathischen Arznei meine chronischen Hüftgelenksschmerzen wie durch Zauberei verschwanden. Mein Interesse war geweckt, ich begann mich mit dieser Heilmethode näher zu beschäftigen und war schließlich so fasziniert, dass ich beschloss, die Homöopathie zu meinem Beruf zu machen. Dazu besuchte ich nach der Heilpraktikerprüfung zahlreiche Fortbildungsseminare und Seminarreihen der international führenden Homöopathen. Die für mich wichtigsten Lehrer waren Jürgen Becker, Georgos Vithoulkas, Jeremy Sherr und Rajan Sankaran.

Meine Qualifikation:
Da die Ausbildung zum Homöopathen/zur Homöopathin nicht gesetzlich geregelt und die Berufsbezeichnung nicht geschützt ist, wurde die Stiftung Homöopathie-Zertifikat ins Leben gerufen, die nach strengen Auswahlkriterien (Qualität der Ausbildung, Berufsjahre, dokumentierte Fälle) Zertifikate vergibt und eine Therapeutenliste zertifizierter klassischer Homöopathen bereitstellt. Von dieser Stelle erhielt ich 2009 mein Homöopathie-Zertifikat.




Das wichtigste Prinzip der Homöopathie ist das sogenannte Ähnlichkeitsgesetz. Samuel Hahnemann hat im 19. Jahrhundert daraus eine systematische Heilmethode entwickelt, aber schon Hippokrates vor 2500 Jahren oder Paracelsus im 16. Jahrhundert haben Menschen mit Hilfe dieses Prinzips geheilt.

Auch jeder von Ihnen kennt dieses Ähnlichkeitsprinzip, ohne dass es Ihnen vielleicht bewusst geworden ist.

Hier ein paar Beispiele aus dem täglichen Leben:

  • Viele Menschen möchten, wenn sie in trauriger Stimmung sind, auch traurige Musik hören. Die Schwingung dieser Musik holt sie genau da ab, wo sie gerade sind und hilft ihnen, das Tief zu überwinden. Die Hilfe kommt durch das Ähnlichkeitsprinzip.

  • Vielleicht kennen Sie auch das alte Hausmittel, kalte Hände im Winter mit Schnee abzureiben. Der Körper reagiert mit stärkerer Durchblutung und die Hände werden sehr schnell wieder warm. Auch hier wirkt das Ähnlichkeitsprinzip.

  • Bei einer guten Massage geht der Physiotherapeut oft mit einem gezielten Druck an die schmerzenden Stellen. Er verstärkt geringfügig den Schmerz, Ihre ganze Aufmerksamkeit wird an diese Stelle gelenkt und als Reaktion entspannt sich die Muskulatur. Wieder wirkt hier das Ähnlichkeitsprinzip.


In der Homöopathie machen wir uns genau dieses universale Prinzip zunutze:
Kommt z.B. ein Patient mit einem Schnupfen mit viel wässrigem Sekret und tränenden, brennenden Augen, so bekommt er als Heilmittel Allium cepa, die Küchenzwiebel, in homöopathischer Aufbereitung. Jeder weiß, dass beim Schneiden von Zwiebeln ganz ähnliche Symptome auftreten wie bei der Erkältung dieses Patienten. Wir geben also dem Patienten eine Substanz, die in ihrer Wirkung dem Beschwerdebild des Kranken möglichst ähnlich ist. Wie in den Beispielen stimulieren wir so den Organismus mit Hilfe der Arznei ganz sanft, in sehr geringer Dosierung, an genau den kranken Stellen und setzen damit eine Selbstheilungsreaktion in Gang.
Jetzt wird auch sofort verständlich, weshalb die Homöopathie mit so geringen Dosierungen arbeitet. Wir wollen ja nicht die Beschwerden des Patienten verstärken. Trotzdem kann es manchmal zu einer sogenannten Erstverschlimmerung kommen, die aber zeigt, dass der Organismus bereits reagiert.




Bildquelle: Wellcome Library, London


Wie verläuft eine homöopathische Behandlung?

Wenn Sie mit schon länger bestehenden Beschwerden zu mir kommen, nehme ich mir für das Erstgespräch mit Ihnen ein bis zwei Stunden Zeit. Wir sprechen dann über alle aktuellen Beschwerden, früher aufgetretene Gesundheitsstörungen sowie Krankheiten in der Familie. Darüber hinaus kommen Ihre Reaktionsweisen auf unterschiedlichste Einflüsse zur Sprache (Witterung, Wärme/Kälte, Nahrungsmittel usw.). Auch was Sie seelisch belastet, können Sie mit mir besprechen. Aus all diesen Informationen erarbeite ich dann das am besten passende homöopathische Heilmittel für Sie.
Folgetermine finden in der Regel in vierwöchigen Abständen statt. Wir besprechen dann, welche Besserungen inzwischen eingetreten sind und ich passe ggf. die Medikation an.


Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Das ausführliche Erstgespräch inkl. Ausarbeitung Ihres Heilmittels kostet 95 €.
Der Aufwand für die Folgetermine (i.d.R. einmal monatlich) beträgt je nach Zeitaufwand 30 - 60 €.


Werden auch Kinder behandelt?

Ich behandle Patienten aller Altersgruppen, auch Kinder.


Welche Krankheiten lassen sich homöopathisch behandeln?

Die meisten Krankheiten und Beschwerdebilder lassen sich mit Hilfe der Klassischen Homöopathie behandeln. Begrenzt sind natürlich die Möglichkeiten in Fällen, in denen Organstrukturen bereits irreparabel geschädigt sind. Aber selbst hier lässt sich oft noch eine Linderung der Beschwerden erreichen.


Meine Praxis liegt in Bonn-Schwarzrheindorf, nicht weit von der Innenstadt entfernt. Mit dem Auto erreichen Sie mich vom Bertha-von-Suttner-Platz aus in ca. fünf Minuten, mit dem Fahrrad in weniger als zehn.
Sie können auch die Busse der Linien 540 oder 640 nehmen, die vom Hauptbahnhof aus über den Bertha-von-Suttner-Platz nach Schwarzrheindorf fahren (rote Linie auf der Karte).
Haltestelle: Schwarzrheindorf Schule. Von dort sind es drei Minuten Fußweg bis zu mir (siehe blaue Linie auf der Karte).




Impressum

Copyright und verantwortlich i. S. d. Presserechts:

Ulrike Klaaßen
Hundeshagenstr. 20
53225 Bonn

Tel.: 0228 469404


Datenschutzerklärung